Gaggenau: Für den Frieden kämpfen- Gewaltfreiheit als Beitrag zum Frieden
17. Nov 2026 – 19:30 Uhr , Gemeindezentrum von St. Marien, Gaggenau, Bismarckstr. 51 (großer Saal) ein.
In der Enzyklika Magnifica Humanitas weist uns Papst Leo XIV. auf die Schwächung der internationalen Institutionen und des Respekts vor dem Völkerrecht (201-203) hin. Er kritisiert die Normalisierung des Krieges (189-192) durch das Verstärken von Feindbildern und der zunehmenden Akzeptanz von militärischer und anderer Gewalt (205). In diesem Zusammenhang klagt er auch die missbräuchliche Verwendung von KI an bei der Schaffung von Feindbildern und der Gewöhnung an die Gewalt, aber auch als Teil von Waffensystemen und der Kriegsführung allgemein.
Für den Frieden kämpfen, bedeutet, sich aktiv einzusetzen für Gerechtigkeit und
Frieden, für Abrüstung und Dialog. Gewaltfreiheit ist kein passiver Pazifismus.
Sie ist eine spirituelle Kraft und Haltung. Sie bedeutet einen aktiven,
strategischen und mutigen Einsatz für den Schutz des Lebens, ohne selbst zu
Tätern der Gewalt zu werden.
Referent ist Wolfgang Schaupp, Vorsitzender von pax christi - Diözesanverband Freiburg.
Herzliche Einladung an alle Interessierten.